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Politische Bildung » Schulkultur und Schulentwicklung » Partizipationsmöglichkeiten in der Schule » Aushandlungsmodell als partizipativer Ansatz demokratischer Schulentwicklung

Aushandlungsgruppen als Orte partizipativer Schulentwicklung

Im schulischen Kontext entstehen Aushandlungsprozesse häufig dann, wenn es um Aspekte der Schulentwicklung geht bzw. zentrale Fragen der Schule zu bearbeiten sind. Die Einrichtung von Aushandlungsgruppen ermöglicht es, Vertreterinnen und Vertreter aller schulischer Interessensgruppen (u. a. Lehrkräfte, pädagogisches Personal, Schülerinnen und Schüler, Eltern/Erziehungsberechtige, technisches Personal sowie außerschulische Partner) in einen Austauschprozess treten zu lassen, in dem gemeinsam Fragestellungen bearbeitet, mögliche Herausforderungen analysiert und Ziele und deren Umsetzungsmöglichkeiten sowie die dafür erforderlichen Maßnahmen ausgehandelt werden.

Zentrales Prinzip eines Aushandlungsprozesses ist es, konsensorientiert vorzugehen, da so Entscheidungen höhere Akzeptanz erfahren.

In der Entscheidungsfindung sollten geäußerte Bedenken ernst genommen und aufgegriffen werden. Dabei gilt es aber, Bedenkenträger auch in die Pflicht zu nehmen, indem sie ihre Bedenken konkretisieren und versuchen, alternative Vorschläge nennen. Wichtig für Aushandlungsprozesse ist es also, einen Interessensausgleich anzustreben, bei dem alle Beteiligten gleiches Gehör finden.